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Heidentum: Teil III – der Eine Ring

Wie kann eine fiktionale Geschichte von J. R. R. Tolkien über den Einen Ring so viele Leute so stark beeinflussen und was hat dies mit dem Heidentum zu tun?

Tolkien war Professor für anglo – sächsische Linguistik, ethnischer Europäer und, obwohl er Katholik war, durch seine linguistischen Studien sehr stark beeinflusst von heidnischen Ideen. Auch wenn er ein paar christliche Ideen in seinen Büchern verwendete – wie das Konzept von "gut" gegen "böse" – beinhalten seine Bücher viele heidnische Vorstellungen.

Der zentrale Aspekt in "The Lord of the Rings" ist der Eine Ring. Auf den Ring selbst schrieb Sauron, als er ihn schuf, den letzten Vers eines Gedichtes:

"Ein Ring, sie zu knechten,
sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden"


Dies ist ein Rätsel und wenn wir dieses Rätsel zu lösen versuchen wird klar, dass der eine Ring der knechtet, in die Dunkelheit treibt und alles Leben bindet, die Zeit ist. Wir werden geknechtet durch die Zeit, gefunden durch die Zeit, offensichtlich in die Dunkelheit geführt durch die Zeit und gebunden durch die Zeit – es ist lediglich eine Frage der Zeit bevor wir alle sterben und vergessen und niemand kann dem entfliehen. Zeit hat keinen Anfang und kein Ende, wie ein Ring. Sie geht für immer weiter und Sauron braucht diese Verderbnis der Zeit, um die Welt in seine Dunkelheit zu tauchen. Die einzige Person im Buch die weder durch den Tod noch die Zeit gross betroffen zu sein scheint ist Gandalf der Graue. Er starb eigentlich als er den Balrog bekämpfte, aber er kehrte einfach als Gandalf der Weisse zurück.

Ich sage das, weil Gandalf ein Name ist, den wir aus der skandinavischen Mythologie gut kennen; Gandálfr, was sich als "belebter Elf", oder "magischer Elf" übersetzen lässt. Elf selber ist ein Wort das vom altnordischen alpt ("Schwan", "ewig") kommt. Er ist das personifizierte "ewig magische unserer Seelen". Balrog ist ebenso ein Name der aus dem Proto-Altnordischen kommt. Es ist kein Name aus der skandinavischen Mythologie, aber es übersetzt sich als "Feuer-Macht" oder "Feuer-Gott" (wie das altnordische bálrok). Die Gier der untermenschlichen Zwerge verursachte, dass diese Feuermacht aus den Tiefen der Erde entfesselt wurde.

Gemäss der Mythologie verlor die Menschheit ihre Unsterblichkeit weil wir daran gescheitert sind so zu leben, wie es für uns vorgesehen war, oder weil wir noch nicht perfekt waren. Das Menschengeschlecht war gezwungen auf der Erde zu leben, weil wir es noch nicht verdienten unter den Göttern zu leben. Daher sandte WōðanaR (Óðinn) HaimaþellaR (Heimdallr) von AnsgarðaR (Ásgarðr) um einen besseren Menschen aus dem Blut der Götter zu schaffen. Dies tat er, und das letzte und beste Resultat war Jarls Stamm. Die neuen Menschenrassen waren keine unsterblichen Kreaturen wie die Riesen (welche wir als Kyklopen, Trolle, Titanen et cetera kennen), welche die ersten Vor-Menschen bildeten. Selbst Jarls Stamm war nicht rein genug um, ewig zu leben. Aber wenn der Mensch stirbt, verdampft das heilige Feuer (die Sonne) den hugr ("Geist”) und bringt ihn zurück zum göttlichen Reich der Sonne (AnsgarðaR). Dann werden wir wiedergeboren, wenn wir durch diese Feuermacht (bálrok) gereinigt wurden. Bei jedem Leben, das wir leben, lernen wir etwas neues und werden besser. Wir bewahren was gut ist und das Feuer entfernt den Rest; wir sind durch die Sonne gesäubert. Schliesslich wird Jarls Stamm es wert unter den Göttern in AnsgarðaR zu leben.

So wird Gandalf der Graue Gandalf der Weisse, wenn er zurückkehrt, nachdem er durch den Balrog getötet wurde. Er ist besser, nachdem er durch die Feuermacht gereinigt wurde, welche als ein Resultat der Gier des untermenschlichen Menschengeschlechts kam. Obwohl wir sterben und noch keine unsterblichen Geschöpfe (Elfen) sind, sind unsere Seelen (unsere "Magie") unsterblich – wie Gandalf ("magischer Elf", "ewige Magie") und sie werden in einem neuen Körper immer zum Leben zurückkehren wenn wir sterben.

Der Eine Ring ist bekannt als schlechtes Leben, genau wie die Zeit uns alle schlecht macht. Nichts Schlechtes, das wir im Leben tun, kann ungeschehen gemacht werden. Wenn ich einen Fehler mache, habe für den Rest des Lebens damit zu leben. Obwohl die Sonne (Balrog) unsere Seelen reinigt, ist es im Leben härter reiner und unschuldiger zu werden. Wenn wir schmutzig wurden, können wir meistens nur aufhören, noch schmutziger zu werden. Genauso wie es härter und härter wird, die Lasten unserer Fehler zu tragen, je älter wir werden, desto härter wird es für Frodo ("weise") den Einen Ring zu tragen, je näher er dem Schicksalsberg (uralt) kommt.

Frodo und die anderen Hobbits sind unschuldige Wesen, aber Frodo ist auch weise, wie es sein Name schon suggeriert – und gewiss weiser und neugieriger als die anderen Hobbits. Der einzige der ihn auf dieser Suche begleitet ist Sam, welcher auch als "Sam der Weise" bekannt ist. Nur die Unschuldigen und Weisen können überhaupt auch nur davon träumen zum Schicksalsberg zu gehen, um den Einen Ring zu zerstören. Weniger unschuldige Wesen wie die Menschen und Zwerge haben nicht den Hauch einer Chance und werden stattdessen im Nu vom Ring korrumpiert. Die Elfen (inklusive Gandalf) auf der anderen Seite haben den Tod schon überwunden. Sie sind schon "weiss", warum sollten sie diesen Ring des Verderbens berühren wollen? Um dabei wieder verdorben zu werden? Stattdessen tun sie das, was auch wir eine Tages zu tun haben werden und am Ende des Buches verlassen sie unsere Welt um in AnsgarðaR "jenseits des Meeres (Raumes)" zu leben.

Die Hobbits sind Bilder der Unschuld, sie sind noch nicht korrumpierte Männer und Frauen unserer Rasse. Die Zwerge sind jene Leute die durch Gier verdorben sind und die Menschen sind jene, die durch Macht verdorben sind. Die Elfen repräsentieren den Übermenschen der vom Ring nicht verdorben ist. Ihnen wird durch Frodo der Ring mehrere Male angeboten, aber sie wollen damit nichts zu tun haben. Sie wollen ihn noch nicht einmal berühren, aus Angst sie könnten die Unsterblichkeit verlieren. Arwen, eine elfische Jungfrau, hat ihre Unsterblichkeit aufzugeben wenn sie sich entscheidet Aragon zu heiraten, weil sie sich "kontaminiert", wenn sie sich mit einem unreinen Wesen wie Aragon, ein blosser Mensch, vereinigt. Wenn sie das tut, wird sie nicht länger ewig sein (ein Elf). Ganz Mittelerde wurde zunehmend ein verdorbener Ort, so dass die Elfen entschieden es zu verlassen, das grosse Meer im Westen (der Sonnenuntergang) zu überqueren und auf einen anderen Kontinent zu gehen. Indes, nur die Elfen können diese Reise antreten – nur die Elfen und Frodo. Dies, weil er, als er den Einen Ring im Schicksalsberg zerstörte, die Verderbtheit des Lebens auch überwand und unsterblich wurde. In der Tat wurde er selber ein Elf!

Um imstande zu sein die Halle WōðanaRs zu betreten, das Reich der Sonne, müssen wir unschuldig sein. Alles Unreine das wir in den Tod mitbringen wird zu Asche verbrannt und nicht nach AnsgarðaR hinein gelassen. Nur der gute Teil von uns wird übrig bleiben, nur der Teil der "weiss" ist. Ein völlig korrumpiertes Individuum wird, in anderen Worten, aufhören zu sein, da nichts von ihm übrig bleibt nachdem die Sonne alles entfernt hat was unrein war, während ein nahezu gänzlich "weisses" Individuum sein, oder ihr nächstes Leben sozusagen mit viel Gepäck und Erfahrung beginnen wird, weil er oder sie fähig war dies nach AnsgarðaR zu bringen, als er oder sie in seinem oder ihrem vorhergehenden Leben starb. Wenn wir sterben behalten wir nur die reinen Teile und verlieren den Rest, und wenn wir wiedergeboren werden, haben wir die reinen Teile von früheren Leben immer noch bei uns, gespeichert im Unterbewusstsein – und wir werden bessere menschliche Wesen sein.

Die Toten reisen in Schiffen über das Meer (das heisst: sie reisen durch den Raum zwischen Erde und Sonne) und wir sehen Bilder solcher Schiffe in Felsritzungen aus der Stein- und Bronzezeit in ganz Skandinavien. Selbst die Gräber unserer Vorfahren waren oft wie Schiffe geformt. Dies sind die Schiffe, welche das ewig Magische unserer Seelen – die Elfen – ins Reich der Sonne bringen sollten, wenn unsere Vorfahren starben.

Dies ist das heidnische Ziel; besser, weisser und leuchtender zu werden, mehr und mehr wie die perfekten Götter zu werden. Zu erhalten was rein ist und den Rest zu entfernen. Dies erklärt auch wieso unsere Vorfahren ihre "fehlerhaften” Kinder im Wald aussetzen konnten, um von den Wölfen gefressen zu werden, ohne dass es wirklich eine Rolle spielte: Ihre Seelen waren nicht korrumpiert und würden irgendwie wiedergeboren werden. Faktisch war nichts verloren.

"Saruman der Weisse" ist ein Beispiel dafür, wie es endet, wenn wir es verfehlen, diesen biologischen Gesetzen zu folgen. In den Büchern kreuzt er Hillmen mit Orks und schafft eine Armee von Halb-Orks, die tagsüber genauso reisen können wie nachts. Wegen dieses schweren Fehlers wird er "Saruman der Vielfarbige" – und ist nicht länger "weiss" (rein und ehrenwert).

Der Weisse Rat (im engl. Original "order of the vala" a. d. Ü.), dessen Vorsitzender Saruman war, ist dasselbe wie der heidnische Kult der Eingeweihten. Tatsächlich ist Vala in Altnordisch der Name, der für die heidnischen Eingeweihten verwendet wurde. Wir kennen den Namen von einem Sohn WōðanaRs, genannt (in altnordisch) Váli oder Völi ("auserwählt") und wohnhaft in Valaskjálf ("rituelle Stätte der Auserwählten"). Im Plural lautet seine Name Vala. Saruman war "der Weisse", aber wurde "der Vielfarbige" und Gandalf war "der Graue" und wurde "der Weisse". Sie waren Teil eines Kultes, der das Ziel hatte "weiss" zu werden, wie ihr Führer Saruman ursprünglich war, bevor er seinen Fehler machte. Saruman mischte Rassen und darum viel er aus der Gnade, während Gandalf durch den Balrog gereinigt, und darum weisser wurde. Das Graue wurde entfernt und alles, was blieb, war das Weisse.

Ein weiteres Beispiel für heidnische Ideologie in "The Lord of the Rings" ist die Tatsache, dass Aragon so lange im Exil lebte, weil sein Vorfahre – Isildur – einen solch verhängnisvollen Fehler machte und den Ring nicht vernichtete, als er die Chance dazu hatte. Aragon ist beunruhigt durch die Tatsache, dass diese Schwäche in seinem Blut ist. Wie unsere Vorfahren Kriminelle irgendwann zwangen ins Exil zu gehen, tat Aragon dies freiwillig, weil er die Welt nicht mit seiner Schwäche beeinflussen wollte.

Dies sind nur Beispiele dafür, wie heidnisch "The Lord of the Rings” ist, aber es gibt viel mehr heidnische Symbolik und heidnische Ideologie in diesem Buch. Tolkien war möglicherweise mehr durch europäisches Heidentum und sein europäisches Blut beeinflusst als er selber, als ein Katholik, von sich dachte. Aber auf jeden Fall denke ich, ist dieses Buch ein interessantes Beispiel dafür, wie heidnische Ideen, Namen und Symbole die heidnischen Instinkte so vieler Leute heute anregen können und sie zu etwas hinziehen kann, das so tief in unseren Genen verwurzelt ist. Wir wissen auch, das Tolkien wollte, dass dieses Buch die Mythologie Britanniens wird und aus meiner Sichtweise ist dies keine so schlechte Idee. Es ist nicht weniger heidnisch und wertvoll als zum Beispiel die Mythen um König Arthur und der Ring der Nibelungen.

Selbst eine fiktionale Geschichte, die teilweise versteckte heidnische Symbolik gebraucht, kann mehr "Erlösung" schenken als die "Heilige Bibel" es je konnte und schafft mehr Sehnsucht nach Schönheit, Licht und Ewigkeit als es das asiatische "Paradies" je tat. Stell dir vor wie die heidnischen Mysterien ("geheimnisvolle religiöse Riten") die Individuen unserer Rasse beeinflusst hätten, wenn eine blosse Novelle wie diese solch starke Emotionen hervorrufen kann!

Die Dunkelheit, in der wir immer noch leben, muss durch das Licht ersetzt werden, oder andernfalls werden wir bald endgültig verblendet sein. Lasst uns unsere Augen öffnen gegenüber dem wahren Licht und BalðraR (Baldr) und Īþund (Íðunn) annehmen, wie wir dies in der Vergangenheit taten. Der einzige Grund warum wir heute das Licht nicht sehen ist, dass wir unser Augen geschlossen haben und uns weigern sie zu öffnen, nur weil einige asiatische Götzenanbeter und ihre ekelhaften Lakaien in Europa uns sagen, es nicht zu tun. Wach auf Europa!

Varg "der Graue" Vikernes
übersetzt von Nino



Ignem amoris
(Das Feuer der Liebe)


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